Der Stauraum für Diverses

etwa

Lamm a la Revival Race

Grundzutaten

Die Mengen muß jeder selbst abschätzen, es gibt ja von Small bis XXL Verbraucher alles.

Lammschlögel, vorgewürzt, von Gerhard Zotter
Zwiebel
Erdäpfel
Schmiermittel – Olivenöl, Butter, etc
Zum Aufguß – Bier, Rotwein, je nach Geschmack
Standardgewürze – Salz, Pfeffer, (Herbes de Provence = Gewürzkräutermischung )
Geduld – dann kommt der Hunger von selbst.

Optional

Knoblauch, na net
Paprika, Zucchini, Paradeiser oder was gerade da ist.
Cognac, Honig, Zucker

Zubereitung

Man nehme ein Bier oder was gerade goutiert und schütte es in den Koch.
Dann überprüfe man, ob das Backrohr vorhanden ist und funktioniert.
Wenn nicht, braucht es kein weiterlesen, wenn ja
Das Bratblech einfetten, Ofen Vollgas mit Bratblech auf Temperatur bringen.
Folie vom Schlögel entfernen, auf das Bratblech legen, Braten in die Röhre schieben.
Pro Kilo Fleisch ist mit einer Garzeit von einer Stunde zu rechnen.
Damit die Sache nicht zu trocken wird, müssen Aufgussmittel kreiert werden.
Dies kann vielfältig werden, etwa dunkles Bier mit Honig, Rotwein und Zucker, etc
Jedenfalls sollte der Boden des Bratblechs nie austrocknen.
Nicht übertreiben.
Erfahrungsgemäß wandert der größere Teil in die Kreativen.
Die Zwischenzeit vertreibt man sich mit Tätigkeiten, wie Zwiebelschneiden, Kartoffelschälen und dem
„ Steirischem Schwätzspiel“.
30 Minuten vor dem Futter ETA legt man rund um den Lammschlegel die ringelig geschnittenen Zwiebeln, ganze Knoblauchzehen, darüber die handsam geschnittenen Kartoffeln und wegen der Buntheit etliche Paprikaschnitten auf.
Immer wieder Nachgießen auch im Backrohr nicht vergessen!
Arbeiten sie mit Tomaten und Zucchini ( Nicht zu klein schneiden ), sind diese erst gegen Ende hinzuzufügen.
Jetzt kommt erst der Clou.
Noch etwa 20 Minuten auf kleinster Flamme fertigfahren, die Säfte müssen sich verteilen.
Kosten, zart nachwürzen und servieren.
Aufpassen, ETA kann sich ziehen!

Zum Essen woas net immer.
Oba die Sauce woar guat.

Tipp

Meistens bleibt da etwas an Fleisch übrig.
Das wird bei mir zu einem Chili verarbeitet.
Wie üblich
Zwiebel, Speck, würfelig geschnittenes, restliches Lammfleisch anbraten, ordentlich Pfefferoni, dazu einige mitgebrachte Dosen ( why not ).
Zur Aufheiterung gebe ich noch einen kleinen, besonders Scharfen dazu, da spielen wir dann die Chililotterie.

Es gibt fertige Polenta (Spar) zu kaufen, diese schneidet man in 1 cm dicke Scheiben, legt sie auf das hoffentlich schon gereinigte Bratblech, entweder auf ein Backpapier, ansonsten einschmieren, darauf ein Stück Speck, darüber etwas Käse und während du sozusagen da oben das Chili kochst, schleicht sich von unten etwas Unerwartetes an.

Bis jetzt hat es noch immer funktioniert.

Die meisten Unfälle passieren in der Pantry, ich weiß es, denn ich muß sie essen.

Darum immer wahrschauen, sonst

Für den Optimisten ist das Glas halb voll, für den Pessimisten halb leer. Der Realist verdrückt sich beizeiten, damit er nicht abwaschen muss.